Samstag, 25. Juli 2015:

Klosterpark-Open-Air mit Heino geht in die Eissporthalle Harsefeld

Sturmwarnung bläst Heino in die Halle

Klosterpark Open-Air mit Heino unter Eissporthallendach


„Gewitter, Dauerregen und Sturmböen mit Windstärke 8-10“ war die Antwort des Deutschen Wetterdienstes auf die Anfrage des Stadtmarketings Harsefeld am Freitagvormittag, einen Tag vor dem Großereignis. Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit drohte sich im Sturm zu verflüchtigen. Wetterbericht ignorieren oder abbrechen waren die Alternativen. Wer möchte schon so eine schwerwiegende Entscheidung treffen? Aber da war ja noch eine Möglichkeit, die an diesem Wochenende nicht genutzte Eissporthalle. Allen Beteiligten war klar, dass nur durch Bündelung aller verfügbaren Kräfte ein Umbau zu schaffen wäre. Die Entscheidung wurde schließlich auf Harsefelds höchster Ebene getroffen. Die Bürgermeister Rainer Schlichtmann und Michael Ospalski gaben grünes Licht und schon legten das Eishallenteam unter ihrem Leiter Michael Wege, die Techniker, der Bauhof und alle anderen Beteiligten los. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass das Konzert nicht ins Wasser fiel sondern auf gar nicht dünnem Eis stattfinden konnte.

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Noch während sich die Halle langsam füllte, begann um Punkt 18.00 Uhr die erste Band des Abends, C for Caroline aus Hannover, frischen Fun Punk Wind in die Sportstätte zu pusten. Zu dieser Zeit war das Wetter nicht so schlecht, so dass auch draußen Betrieb an den Essensständen war. Die Band erntete trotz ihres jugendlichen Schwungs starken Applaus von einem Publikum, das die gesamte Bandbreite vom Kind bis zum gereiften Senioren abdeckte.

 

Der VIDEOCLIP von NORDSEHEN TV | Der VIDEOCLIP von NORDSEHEN TV | Der VIDEOCLIP von NORDSEHEN TV | Der VIDEOCLIP von NORDSEHEN TV |


Für die Fans der siebziger Jahre hatte dann Free at Last aus dem hiesigen Raum die passende musikalische Unterhaltung dabei. Ihr Programm bestand aus Klassikern des Sängers Paul Rodgers, der zuletzt als Nachfolger von Freddy Mercury bei Queen für Furore sorgte. Bei geschlossenen Augen war fast kein Unterschied zwischen ihm und Sänger Andreas „Druge“ Augspohls zu hören, so ähnlich sind sich beide Stimmen. Das Vorprogramm wirkte ein wenig polarisierend. Während die einen C for Caroline favorisierten: „Die erste Gruppe hatte mehr Schwung“, so der Erste Gemeinderat Bernd Meinke, fanden andere Free at Last besser: „Was für eine tolle Mucke“, Elke (51).


Einig waren sich dann alle, als jene blonde sonnenbebrillte Legende die Bühne betrat. Angekündigt von der brillant aufspielenden elf Mann Begleitband trat sein Erscheinen passend zum Wetter einen Orkan los. Ob Kind, Metal Afficionado, Schlagerhörer oder Rockfan, Heino kriegte sie alle. „Der macht ja noch einen viel jüngeren Eindruck“, so Verena (31). Beginnend mit „Junge“ von den Ärzten, spielte er sich durch ein Repertoire von eigenen Hits und mehr oder weniger modernen Songs deutscher Kollegen. Ob er den „Blauen Enzian“ besang, „Hoch auf dem gelben Wagen“ saß, sich mit Grönemeyers „Männer“ auseinandersetzte, sogar Nena seinen Bariton aufsetzte oder mit Rammstein die „Sonne“ zu erreichen suchte, folgten die Zuschauer ihm und sein rollendes „R“ überall hin. Selten sieht man Menschen über soviel Generationen hinweg glücklich vereint feiern, außer Deutschland wird Fußballweltmeister. Mit 76 Jahren noch einmal so durchzustarten ist schon eine Leistung.

Glücken konnte dieses Konzert nur mit Hilfe der Sponsoren Viebrockhaus AG, Ludigkeit & Säland, REWE Rainer Boie und dem engagierten Einsatz der Helfer. Es gab niemanden, der den Entschluss das Konzert nicht unter freiem Himmel stattfinden zu lassen, bedauert hätte.

 

 

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